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Jumonofel Unterstützer: AIXhibit AG

Das Jumonofel Projekt ist ein „Beteiligungsprojekt“! Will heißen, es sollen Kinder und Jugendliche an der Innen- und Außengestaltung sowie bei der vielfältigen Nutzung partizipieren. Jugendliche zu erreichen und zu mobilisieren setzt voraus, dass man sie persönlich anspricht: in Jugendeinrichtungen, Vereinen, Schulen und an den Orten, wo sie ihre Freizeit verbringen. Aber auch „online“!

Das macht die mobile Jugendarbeit mithilfe verschiedener Medien. Und es war klar, dass zur Dokumentation des Entwicklungsprozesses zum Aufbau und späteren Nutzung auch eine digitale Plattform geschaffen werden muss, auf der man alle notwendigen und wichtigen Informationen rund um das Jumonofel erhält. Also: eine Internetseite!

Im Rahmen der Ausschreibung fiel die Wahl auf die Aachener Firma AIXhibit AG. Michael Keukert, Vorstand Onlinemarketing, erläutert die Beweggründe für die Bewerbung zur Unterstützung des Jumonofel Projektes:

 

„Seit vielen Jahren unterstützt die AIXhibit AG soziale Projekte im Umfeld der Jugendarbeit und Gewaltprävention. So war es keine Frage, dass wir unsere Hilfe anboten, als wir vom Projekt Jumonofel erfahren haben. Die Idee, im ländlichen Raum die Angebote der Jugendarbeit direkt zur Zielgruppe zu bringen, ist überzeugend und verdient Unterstützung.

In solchen Projekten ist immer wieder schön, mit den verschiedenen Akteuren am Tisch zu sitzen und das gewünschte Ergebnis Form gewinnen zu lassen. Als Internetagentur bringen wir unsere Erfahrungen mit diesem sich ständig entwickelnden Medium ein, während die Vertreter der StädteRegion wertvolle Erkenntnisse aus der Kinder- und Jugendarbeit beisteuern.

Als gebürtiger Trierer, der mehr als die Hälfte seines Lebens bereits in Aachen wohnt, ist die Eifel für mich Heimat und Ruhepol. Als Vater zweier jugendlicher Söhne weiss ich, wie schwer es manchmal ist, die Kids zu motivieren. Dem Projekt Jumonofel gelingt es, beides zu kombinieren. Persönlich – und im Namen der Firma – bin ich froh, an dem Projekt mitgewirkt zu haben.“

 

Wir auch! Und bedanken uns für die professionelle Unterstützung beim gesamten AIXhibit Team für die Umsetzung von www.jumonofel.de!

 

Jumonofel Unterstützer: Bungee – Verein zur Förderung der Jugendhilfe e.V.

Bungeejumping ist ja als Freizeitaktivität allen ein Begriff. Man stürzt in die Tiefe und hofft, dass das Gummiseil an den Füßen hält und gleichzeitig kurz genug ist, um nicht mit dem Schädel am Grund aufzuschlagen.

Im Jugendamt der StädteRegion – dem Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung (A 51) – hat sich vor genau 20 Jahren ein Verein „zur Förderung der Jugendhilfe“ gegründet. Aber was hat es mit dem Verein auf sich, dessen Mitglieder beschlossen haben, das Projekt „Jumonofel“ zu unterstützen?

Angelika Kranz, Arbeitsgruppenleiterin im Bereich Jugendarbeit, gleichzeitig auch Gründungsmitglied und im Vorstand von Bungee e.V. klärt auf.

Bungee e.V. hilft sowohl Kindern und Jugendlichen im Einzelfall und fördert darüber hinaus auch Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Das dann im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, also in Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath.

Einzelfall heißt Notsituation! Bungee e.V. hilft genau dann, wenn wirklich schnelle Unterstützung nötig ist und andere Finanzquellen ausgeschöpft sind. Manchmal ist mit wenig Geld und kreativen Lösungen schnelle Hilfe möglich. Schon häufig hat Bungee e.V. auch ein Kleinstdarlehen gegeben, das dann in kleinen Raten zurückgezahlt wurde. Wobei es nur Unterstütztung gibt, wenn die Familie eng von der Jugendhilfe begleitet und von einem Kollegen oder einer Kollegin im Jugendamt per Antrag bescheinigt wird, dass die Hilfe absolut notwendig und sinnvoll ist.

Bei Maßnahmen fördert Bungee e.V. zum Beispiel die Teilnahme von Kindern an Ferienspielen oder Ferienfreizeiten, wenn die Eltern den Beitrag nicht voll aufbringen können. In begründeten Fällen gibt Bungee e.V. auch schon direkt einen Zuschuss zu Maßnahmen, wenn klar ist, dass nur junge Menschen mitfahren, die bzw. deren Eltern zu knapp bei Kasse sind und sonst praktisch keiner teilnehmen könnte.

Eine tolle Sache war im vorigen Jahr auch die Unterstützung von Jugendlichen, die unter Anleitung „Ihr“ Jugendcafé neu gestaltet und renoviert haben.

Dazu kommen ambulante Maßnahmen für jungen Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, z.B. unser Antiagressionstraining, das Eigentuminformationsseminar, Verkehrsinfoabende, etc.. Die Teilnahme daran wird jungen Menschen vom Gericht oder von der Staatsanwaltschaft auferlegt.

Sehr hilfreich ist auch unser Opferfonds. Manche Jugendlichen haben keinerlei Geld, um Schadensersatz zu leisten. Normalerweise geht das Opfer dann leer aus, weil man „einem nackten Mann nicht in die Tasche greifen kann“, wie man so schön sagt. Bei Bungee e.V. gibt es die Möglichkeit bis zu einer gewissen Höhe Sozialstunden zu leisten und den Schadensersatz praktisch zu verdienen, den Bungee e.V. dann an das Opfer zahlt, wenn die Stunden geleistet sind.

Wo kommt die Kohle her?

Zum ganz überwiegenden Teil bekommt Bungee e.V. seine Fördermittel aus Geldbußen, die Jugendlichen oder Heranwachsenden im Jugendstrafverfahren auferlegt werden. Daneben kommen Mitgliedsbeiträge rein und ab und an auch mal Spenden.

Das größte Maßnahme die Bungee e.V. übrigens umgesetzt, bzw. unterstützt hat, ist das Jumonofel! Wobei, noch ist es ja kein richtiges Jugendmobil, sondern ein blanker Kastenwagen. Der wird jetzt aber von Jugendlichen – ehrenamtlich unterstützt von einer Schreinerfirma aus Roetgen – zu einem Jugendmobil umgebaut und ausgestaltet.

Wie kann man denn Bungee e.V. unterstützen?

Man kann natürlich gerne eine Spende überweisen! (Bungee – Verein zur Förderung der Jugendhilfe e.V. – IBAN: DE52 3905 0000 0003 6119 28). Nähere Infos gibt’s auf der Internetseite des Vereins unter bungeejugendhilfe.wordpress.com.

Lions Club Monschau unterstützt

Das Jumonofel nimmt Fahrt auf!

Freitagmorgen in Roetgen: es ist kühl und nass. Aber 7 Menschen stehen andächtig vor einem nagelneuen, leeren Kleintransporter – und freuen sich. Das „Jumonofel“ ist da! Nun, das ist zumindest die automobile Basis des neuen Projektes beim Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der StädteRegion Aachen. Aber aus dem noch recht schmucklosen weißen Wagen soll in den nächsten Monaten ein möglichst buntes, gut ausgestattetes Jugendmobil für die Nordeifel entstehen.

Im Jahr 2015 hat sich das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung in Person von Arbeitsgruppenleiterin Angelika Kranz um Mittel aus dem Förderprogramm „LEADER Eifel“, der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes, bemüht. Zusammen mit Vertreter/innen vom Jugendamt des Kreises Euskirchen wurde das Konzept für mobile Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auf einem  vorgestellt. Beide Jugendämter bewarben sich gemeinsam für die Umsetzung eines Beteiligungsprojektes in ihren jeweiligen Jugendamtsbereichen, wo neue Jugendmobile von Jugendlichen gestaltet und in der Eifel im Rahmen der offenen, mobilen Kinder- und Jugendarbeit unterwegs sein sollten. Die StädteRegion Aachen und der Kreis Euskirchen erhielten in der Folge den Zuschlag für eine Realisierung und leiteten das Antragsverfahren ein. Ende 2016 lag die endgültige Zusage zur Realisation von LEADER Eifel und der Bezirksregierung Köln vor. Nach Genehmigung des städteregionalen Haushaltes im Juni 2017, konnte unter der Überschrift „Beteiligung(s)mobil – ländliche Jugendarbeit sucht auf und vernetzt“ mit der praktischen Umsetzung des Projektes für Monschau, Roetgen und Simmerath begonnen werden.

Schon während des Antragsverfahrens erfolgte die Suche nach potentiellen Kooperationspartnern, wichtigen Unterstützern und notwendigen zusätzlichen Sponsoren. Und sie wurden gefunden. Zum Beispiel beim Lions Club Monschau. „Die mobile Jugendarbeiterin Lara Brammertz und Jugendpfleger Ralf Pauli haben uns das Projekt persönlich vorgestellt und glaubhaft vermitteln können, wie hilfreich der Einsatz eines solchen Busses für die mobile Jugendarbeit in der Nordeifel sein kann“, berichtet der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks Monschau, Hans-Peter Drews. „Das hat uns vom Lions Club Monschau überzeugt, warum wir das auch gerne finanziell unterstützen wollen.“

Sebastian Heyn, neuer Amtsleiter des städteregionalen Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung, dankte dem Lions Club für diese Unterstützung. „Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit. Doch dafür müssen Zugänge geschaffen werden. So ein Jugendmobil ist vor allem auch für die Jugendlichen ein attraktives Freizeitangebot, die sonst kaum erreicht werden. Dazu braucht es aber auch kompetentes Personal, das mit dem Fahrzeug „on Tour“ ist und beispielsweise Jugendliche an ihren Orten aufsucht“, so Heyn weiter.

Mit Domenik Delsemmé wurde dann auch ein engagierter Projektleiter gefunden, der Anfang November seinen Dienst bei der StädteRegion aufgenommen hat. Zukünftig wird er zusammen mit Lara Brammertz die mobile Jugendarbeit in der Nordeifel ausfüllen und das Jumonofel Projekt federführend leiten. Dabei steht jetzt die Werbung bei den Jugendlichen aus Monschau, Roetgen und Simmerath für eine Mitarbeit an. Denn die Jugendlichen sollen kreative Ideen für die Innen- und Außengestaltung des Fahrzeuges entwickeln und selbst ganz praktisch beim Umbau Hand anlegen. Unterstützt und angeleitet werden sie dabei von „Bauleiter“ Oliver Schlamp vom Hofe, selbstständiger Schreiner aus Roetgen und über lange Jahre Vorsitzender der Grenzlandjugend Roetgen e.V.. Seine fachliche Kompetenz und handwerkliche Anleitung ist Voraussetzung, dass das Jumonofel zwar so gestaltet wird, wie die Jugendlichen sich das wünschen, der Ausbau aber fachmännisch und sicher erfolgt.

„Beim nächsten Fotoshooting scheint hoffentlich die Sonne und das Jumonofel sieht dann wohl schon bunter aus. Und das Durchschnittsalter der Protagonisten drum herum sollte deutlich jünger sein…“, scherzt Jugendpfleger Ralf Pauli. Zusammen mit der Internetagentur AIXhibit AG aus Aachen hat er unterdessen die neue Internetseite www.jumonofel.de auf den Weg gebracht, die über den Verlauf der Gestaltung und den zukünftigen Einsatz des Jumonofels ab sofort informiert.

(Im Beitragsbild: Mitten im Jumonofel freut sich auch der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks Monschau Hans-Peter Drews, über den Start des Projektes.
(v.l.n.r.) Oliver Schlamp vom Hofe, Ralf Pauli, Lara Brammertz, Hans-Peter Drews, Angelika Kranz, Domenik Delsemmé, Sebastian Heyn)